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Vereinsportrait

FahneDie Schützenbruderschaft Constantia hatte am 1.1.2014 160 Mitglieder

Den Schiesssport zu fördern, und die Tradition aufrecht zu erhalten , immer noch dem Motto “Glaube, Sitte, Heimat” folgend, das sind die Aufgaben, die sich der Verein auf die Fahne geschrieben hat.

Die Teilnahme an Prozessionen, den Kontakt zur Kirche durch den Brudermeister, die Verbundenheit zur Heimat, das ergänzt um die Liebe zum Sport, die Gelegenheit auf der 7-Bahnen-Schiessanlage im Vereinshaus an der Monschauer Strasse sich im erfolgreichen Schiessen zu üben, und der Sinn für Geselligkeit, für das Zusammenleben verschiedenster Mitglieder, das sind die Zutaten für einen erfolgreichen Verein.

 

Wie Alles Begann

Die Gründung im Jahre 1877 war der zweite Versuch, das Schützenwesen in Rölsdorf zu etablieren. Schon 1851 hatten sich Rölsdorfer Männer zu einer “Rölsdorfer Bürgerschützengesellschaft” zusammengeschlossen.

Vom letzten Schützenfest der Bürgerschützengesellschaft wird 1871 berichtet.

Die Gründung 1877 unter dem Namen “Schützenverein Constantia” lässt den Schluss zu, daß die Namensgebung CONSTANTIA (Beständigkeit) eine Reaktion auf die Erfahrungen der vergangenen Jahre war.

Ziele des Vereins waren die “Unterweisung in der Handhabung der Büchse, üben im Zielen und Schießen sowie der Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit”.

Die Fahnen

Anlässlich des Schützenfestes 1880 enthüllte Bürgermeister Schillings aus dem benachbarten Gürzenich die erste Fahne der CONSTANTIA.

Nach dem Krieg traten die Schützen 1919 erstmals wieder zusammen, um das Vereinsleben in Rölsdorf wieder zu beleben.

Im Jahre 1926 überreichte Peter Schell sen. dem Verein die Königskette der 1. Rölsdorfer Bürgerschützengesellschaft, die er über Jahre sorgsam gehütet hatte. Sie wurde mit dem Königsilber der CONSTANTIA zusammengefügt und damit auch die Tradition beider Vereine vereint.

Zum 50. Jubiläum wurde 1927 eine neue Fahne eingeweiht, die nach aufwendiger Restaurierung bis heute erhalten wurde.

Im Jahre 1928 trat die Constantia der Erzbruderschaft vom hl. Sebastianus der historischen deutschen Schützengesellschaften bei und führte fortan die Bezeichnung Bruderschaft.

Nach dem 2. Weltkrieg nahmen leidenschaftliche Schützenbrüder 1950 die Tradition wieder auf.

Erstmals wurde 1953 ein Jungschützenprinz ausgeschossen. Im Jahre 1973 wurde eine Schülerschützenabteilung geschaffen.

Der Verzicht auf militärische Strukturen mit Rangabzeichen und Pomp, ohne falsches Pathos ist die CONSTANTIA bei jung und alt akzeptiert. – Obwohl die Satzung bis 2013 nur männliche Mitglieder zuließ, waren und sind die Ehefrauen der Mitglieder fester Bestandteil des Vereinslebens. Mittlerweile werden die Damen und Mädchen dank Satzungsänderung im Januar 2013 im Verein aufgenommen.

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